Rekord bei Geschenke-Aktion freut Gisela Burghoff | Drucken |

Kunden des Langendreerers Teeladens helfen kranken Kindern

2_Teeladen_2442_kleinBochum, Januar 2012. Gisela Burghoff ist eine Wiederholungstäterin der sympathischen Art. Im dritten Jahr im Folge setzte die Chefin des „Langendreerer Teeladens" ihre Idee um: „Im Herbst hänge ich ein Plakat in die Ladentür. Darauf bitte ich meine Kunden um Weihnachtsgeschenke für kranke Kinder, die in der Universitätskinderklinik im St. Josef-Hospital liegen", sagt Gisela Burghoff. „Diese Aktion ist der Renner", sagt Iris von der Lippe, Vorstand der Stiftung Kinderzentrum Ruhrgebiet. „Aber Familie Burghoff tut noch mehr für uns."

Familie Burghoff sammelte mehr als 1000 Euro an Spenden

1_Teeladen-Burghoff_2322_kleinSo steht im heimeligen Teeladen eine Stiftungsspardose, eine weitere stellt Sohn Michael Burghoff beim Krippencafé in der Riemker St. Franziskus-Kirche auf. In den letzten drei Jahren läpperten sich diese „Spareinlagen" zu rund 1000 Euro zusammen. Spaß hat Gisela Burghoff vor allem am weihnachtlichen Geschenke-Spenden: Anhand einer Liste kann ein Kunde ein Präsent aussuchen, im Fachhandel kaufen und Gisela Burghoff übergeben, die es dann „altersgerecht" einpackt. Gisela Burghoff: „Ein gelbes Band kriegen die Geschenke für kleine Kinder von eins bis vier, die für ältere Kinder bekommen ein lilafarbenes Band. Die Schwestern im St. Josef wissen dann Bescheid."

Große Kinderaugen

Teeladen_auen_2318_klein„Die Kinder haben sich bei unserer Bescherung am 22. Dezember riesig gefreut", sagt Bärbel Schmitz, Abteilungsleiterin der Pädiatrie. Zum Glück ist bei der Geschenke-Aktion auch an besondere Anlässe gedacht. „Wenn ein Kind, das bei uns liegt, Geburtstag hat – dann ist ein Präsent eine tolle Sache. Und vor allem Kinder aus sozial schwächeren Familien kriegen große Augen, wenn wir sie beschenken", sagt Bärbel Schmitz. Gisela Burghoff ist überglücklich, dass ihre Kunden die Aktion so gut annehmen. „So viele Geschenke wie in diesem Jahr hatten wir noch nie!" Und das trotz einer verkürzten Aktionsphase: Gisela Burghoff war schwer erkrankt und hatte ihren Teeladen für zehn Wochen schließen müssen.

 
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