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Neurokinesiologie versus Kinderneurologie? |
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Zeitgemäße klinische entwicklungsneurologische Untersuchung im ersten Lebensjahr und daraus resultierende differentialdiagnostische Konsequenzen
Einleitung
Die Bedeutung der frühzeitigen Erkennung von Entwicklungsstörungen, drohenden oder manifesten Behinderungen ist heute unbestritten. In besonderem Maße gilt dies für schwer mehrfach und verschiedenartig behinderte Säuglinge. Der Nutzen der frühen Stellung einer Diagnose liegt insbesondere in einer dadurch ermöglichten gezielten Frühtherapie. Exemplarisch für effektive Behandlungsverfahren sind die für den psychomotorischen Bereich entwickelten frühen Interventionsmöglichkeiten zu nennen. Diese wurden im jüngsten Säuglingsalter erfolgreich etabliert und stellen eine der herausragenden Errungenschaften der Sozialpädiatrie dar (5, 6, 7, 20, 23, 33, 42, 44).
Eine Diagnose basiert primär immer auf Anamnese und klinischen Untersuchungsbefunden. Gemeinsam bilden sie die Grundlage für die erforderlichen differentialdiagnostischen Überlegungen und Maßnahmen. Nicht zuletzt durch die Fortschritte der modernen Neuropädiatrie haben sich hier in den letzten Jahren vielfältigste Möglichkeiten eröffnet (1). Die Belastbarkeit des Patienten zum einen und der Kostenträger zum anderen sollten aber zur wohl überlegten Maßhaltung veranlassen. Der erforderlichen Zusatzdiagnostik muß gerade heute eine überlegte Planung vorausgehen. Hier fällt dann der zugrundeliegenden Symptomatik erneut ihre essentielle Bedeutung zu. (Hier geht es zum vollständigen Artikel.)
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